1823

Die Witterung war im Frühjahr, Sommer und bis zum späten Herbst ungewöhnlich trocken, woher es denn kam, daß viele Quellen austrockneten, die sonst stets Wasser hielten.
Die diesjährige Erndte war von aller Frucht..(unleserl.) ziemlich reich; nur die Futterkräuter und Wiesen versagten diesen Reichthum. Der Roggen, als die Haupt-Winterfrucht in hiesiger Gegend gab im Durchschnitt gut, und wurden von 60 guten Bunden 8 Berliner Scheffel (54,96 Liter) gedroschen. Die Gerste 50 Bunde, woraus 10 Berl. Scheffel fielen. Hafer 60 Bunde, welche 12 Scheffel lieferten.

1824

Der Frühling begann sehr günstig, indem schon im Monat Maerz das Schafvieh draußen genährt wurde; doch wurde durch den Mausefraß, welcher im Frühjahr sich zeigte und den ganzen Sommer hindurch dauerte, sehr viel an den Früchten geschadet. Die Erndte fiel sehr spärlich aus.

1825

Die Erndte war in diesem Jahre eine ziemlich gute zu nennen. Der Roggen lieferte von 50 Bund 7 Scheffel,- Gerste 40 Bund 9 Scheffel.- Hafer 30 Bund 10 Scheffel, Schotenfrüchte pro Morgen 9 Scheffel. Es kostete durchschnittlich: der Scheffel Weizen 27 Gr.(oschen?) - Roggen 18 Gr. - Gerste 14 Gr. - Hafer 16 Gr. und Kartoffeln 6 Gr. -

1826

Im Januar war die Witterung sehr kalt. Der Schnee lag 3 - 4 Fuß hoch welcher im Februar langsam abging.
Die Erndte wurde in 4 Wochen ganz beendet. Roggen und Rübsamen reifte ungewöhnlich früh und entsprach des Landmanns ganzer Erwartung. Schotenfrüchte mißriethen ganz. Gerste und Hafer fielen spärlich aus. Roggen lieferte 60 Bund 7 Scheffel, Gerste 30 Bund 5 Scheffel, Hafer 25 Bund 8 Scheffel, Schotenfrüchte 3 Scheffel pro Morgen. Futterkräuter schlugen ganz fehl. Kartoffeln lieferten, obgleich die größte Dürre herrschte, guten Ertrag.