1831
Das Resultat der Erndte war: Weizen 55 Bunde 5 1/2 Scheffel. - Roggen 60 Bunde 6 Scheffel. - Gerste 30 Bunde 5 1/2 Scheffel. - Hafer 26 Bunde 6 Scheffel. Schotenfrüchte pro Morgen 7 Scheffel. Kartoffeln pro Morgen 80 Scheffel. Heu und Futterkräuter mittelmäßig.
1832
Es kostete durchschnittlich: Der (Berliner) Scheffel Weizen 1 Taler 25 Sgr. (Silbergroschen) - Roggen 1 Taler 12 Sgr. - Gerste 1 Taler 5 Sgr. - Hafer 27 1/2 Sgr. - Kartoffeln 12 1/2 Sgr. - Erbsen 1 Taler 25 Sgr. - Bohnen 1 Taler 12 Sgr. - Rübsamen 2 Taler 25 Sgr. Heu 17 Sgr. pro Centner - Stroh 7 Sgr. pro Ctr. - Brod 10 Pfennig pro Pfund (Für Taler, Pfennig, Pfund etc. sind fast immer nur die Symbole angegeben, in der Transkription sind die Begriffe jeweils ausgeschrieben worden.) Die Erndte lieferte 55 Bund Weizen 6 Scheffel, Roggen 60 Bund 7 Scheffel, Gerste 30 Bund 5 1/2 Scheffel, Hafer 26 Bund 6 Scheffel, Schotenfrüchte 7 Scheffel je Morgen und Kartoffeln 80 Scheffel pro Morgen.
1833
Im Januar war starker Frost, welcher dem Roggen sehr schadete. Februar naß, wodurch die Früchte erholt wurden. Im Maerz herrschte Frost, (unleserlich) und starker Schnee. Im April war die Witterung ziemlich dürre und kalt, mit nur wenig angenehmen Tagen. Mai zu dürre und starke Hitze, wobei nicht geackert(?) werden konnte. September führte anhaltenden Regen, wodurch die Erndte gestört wurde. Vorzügliche Kartoffeln-Erndte, wogegen die andern schlecht. Am 1. September nahm der Dr. med. (unleserl.) Ferrari aus Paderborn in Lichtenau seinen Wohnsitz.
1834
Vom 31. December auf den 1. Januar ungewöhnlicher Sturm,
der viele Häuser in Dach und Fach öffnete. Im Juli bei starker Dürre
schon Roggen-Reife und Schnitt gut, dagegen Sommerfrüchte überall
schlecht. Im August war eine ungewöhnlich starke Hitze.
Die Erndte lieferte 60 Bund Weizen 6 Scheffel, 60 Bund Roggen 6-7 Scheffel,
20 Bund Gerste 6 Scheffel, 20 Bund Hafer 6 Scheffel, 10 Bund Rauhfutter 1 Scheffel.
Das Vieh ging spät im Herbste noch aus und spürte die mangelnde Fourage.